Café Flore

Gage

600 - 3.000 €

Standort

Bereiche

Dauer

2 Sets à 45min, nach Absprache länger / open end

Profil

unplugged mit CAFÉ FLORE!

eine abwechslungsreiche Mischung aus Jazz, Chanson, Neo-Chanson, Musette, Hot Club de France;
Musik von den Inseln Frankreichs und den fahrenden Völkern, afro-amerikanische Musik, Música popular Brasileira … und Popmusik … und schöne Melodien

Café Flore spielt in variablen Besetzungen: Als Duo mit dem Akkordeonisten Jean-Michel Eschbach und dem Saxophonisten Gunnar Sommer, als Trio, 4tett oder 5tett, mit und ohne Gesang.

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Mehr über Café Flore

Der Soundtrack einer Grenzregion

Der Elsässer Jean-Michel Eschbach und der Badener Gunnar Sommer standen im letzten Jahrtausend 15 Jahre mit unterschiedlichsten Formationen gemeinsam auf der Bühne.

Beide waren seit frühester Jugend im benachbarten Ausland musikalisch unterwegs. Während Gunnar Sommer, geprägt durch die amerikanischen und kanadischen Militärsender AFN und CFN, in Frankreich Jazz und RnB spielte, erkundete Jean-Michel Eschbach deutschen Krautrock und arbeitete für deutsche Musikproduzenten.

Kurioserweise entstand die Idee unplugged zu spielen in einer französischen Galaband. Gelegentlich waren Tango, Valse Musette und Chansons von Juliette Gréco, Jacques Brel, Serge Gainsbourg oder Edith Piaf im Programm. Dazu packte Jean-Michel Eschbach das Akkordeon aus.

Hier entdeckten die zwei Musiker ihre gemeinsame Liebe für die stark vom Chanson geprägte französische Musikkultur, das Erbe des Jazz-Gitarristen Django Reinhardt und die deutsche Jazzmusik.

Deutschland und Jazz?

Bereits in den 1920er Jahren galt Jazz als ein Synonym für die moderne Zeit und wurde von Musikern als neue Kunstform verstanden. 1928 initiierte Bernhard Sekles an Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main entgegen heftigen Protesten die erste Jazzklasse weltweit. In den USA fingen solche Kurse erst 1945 und 1947 an.

Die französische Jazzszene verband sich stark mit der philosophischen Richtung des Existenzialismus und ließ in den 1950er Jahren in der alten Bundesrepublik nach dem Vorbild der Pariser Existenzialistenkeller in zahlreichen Städten Jazzkeller entstehen.

In der Folge wurde in Deutschland Jazz mit verschiedenen anderen Musikgenres kombiniert. So entstanden Krautrock, Fusion und Acid Jazz. Wie in Frankreich erfolgte eine bewusste Abgrenzung zum amerikanischen Vorbild.

Gunnar Sommer und Jean-Michel Eschbach entwickelten ihre eigenwillige Spielweise auf den Bühnen der deutschen und französischen Clubs und Festivals. Für die Gründung einer stilübergreifenden Acustik-Band blieb aber nie die Zeit.

Nach fünfzehnjähriger Pause ist es soweit. Mit der Straßburger Kontrabassistin Anne List, die mit ihrer Oboe das klassische Herz erobert und am Bass eine ganze Band ersetzt, Klaus Leopold, der klassische Gitarre studierte und sich im zweijährigen Studium bei Michael Sagmeister mit Jazz und Popmusik beschäftigte und dem Sänger und Gitarristen Kendji Weiss-Adel starten die zwei Grenzgänger durch:

unplugged mit CAFÉ FLORE!

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